Zuletzt aktualisiert: September 22, 2021

Du möchtest wissen, worum es sich bei Black Hat SEO handelt, wie effektiv es ist und welche Techniken dabei Anwendung finden? Wir haben uns genau mit diesen Fragen beschäftigt und relevante Informationen zur Black Hat Suchmaschinen-Optimierung für dich zusammengetragen.

In diesem Beitrag erfährst du die wichtigsten Fakten und Begriffe von Black Hat SEO 2021. Wir informieren dich über gängige Methoden, Konsequenzen und mögliche Alternativen. Auch Vorteile und Nachteile von Black Hat SEO finden hier Platz. So kannst du als Website-Betreiber und Nutzer auf relevante Details im SEO Bereich achten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Black Hat SEO umfasst Abläufe der Suchmaschinen-Optimierung, die nicht den Richtlinien der gängigen Suchmaschinen wie Google oder Bing entsprechen. Ziel ist es, möglichst schnell ein hohes Ranking in den Suchergebnisseiten (SERPs) zu erhalten und eine hohe Anzahl an Verlinkungen zu erzielen.
  • Gängige Techniken wie Expired Domains, Cloaking, Link-Kauf, Keyword-Stuffing oder Doorway-Pages werden von den Suchmaschinen heute meist erkannt und mit einer Abstrafung oder Index-Verbannung geahndet. Zur Erkennung von Black Hat SEO arbeitet Google mittlerweile mit Updates seiner Algorithmen.
  • Die Alternativen zu Black Hat SEO sind White Hat SEO und Grey Hat SEO. Bei White Hat SEO handelt es sich um Methoden, die den Richtlinien der Suchmaschinen entsprechen. Durch die Anwendung von White Hat SEO dauert es allerdings länger, ein gutes Ranking zu erzielen. Die Zwischenstufe bildet das sogenannte Grey Hat SEO.

Glossareintrag: Der Begriff Black Hat SEO im Detail erklärt

Nachfolgend haben wir für dich die wichtigsten Fakten zum Thema Black Hat SEO zusammengefasst. Du findest Informationen zu den gängigen Techniken sowie Vor- und Nachteile. Weiters haben wir mögliche Alternativen für dich aufbereitet, damit du dir schnell einen Überblick verschaffen kannst.

Was ist Black Hat SEO?

Der Name Black Hat SEO stammt noch aus der Zeit der Westernfilme, in denen der Bösewicht meist einen schwarzen Hut trug, der Held hingegen einen weißen. Daher umfasst Black Hat SEO die unlauteren Methoden der Suchmaschinen-Optimierung. White Hat SEO hingegen beinhaltet jene Methoden, die den Search Quality Evaluator Guidelines von Google entsprechen. (1)

Wenn du eine Website erstellst, kann es lange dauern, bis du es schaffst unter den top Ergebnissen der Suchmaschine zu landen. Google setzt dabei auf eine gute Reputation. Das Vertrauen der Nutzer – den sogenannten Domain Trust – muss man sich verdienen. Um unlautere Methoden zu minimieren hat Google eigene Google Webmaster Richtlinien erstellt, um die Qualität der Websites positiv zu beeinflussen. (1, 2)

Wenn du eine Website erstellst, kann es lange dauern, bis du es schaffst unter den top Ergebnissen der Suchmaschine zu landen. Black Hat SEO versucht mit wenig Aufwand ein hohes Ranking in der Suchmaschine zu erzielen. (Bildquelle: Diggity Marketing/ pixabay)

Die Faktoren, die Google zur Bewertung der Website bewertet, müssen erfüllt sein, um ein gutes Ranking zu erhalten. Um sich diesen Weg und den langwierigen Prozess zu ersparen, versucht Black Hat SEO diesen Domain Trust vorzutäuschen. Das heißt, die Website wird relevanter und beliebter dargestellt als sie tatsächlich ist.

Black Hat SEO stellt die Website relevanter dar, als sie tatsächlich ist.

Diese Art der Suchmaschinen-Optimierung zielt darauf ab, mit wenig Aufwand ein hohes Ranking zu erzielen und in kurzer Zeit viel Geld zu generieren. Durch das Umgehen der Qualitätsrichtlinien der Suchmaschine und eine höhere Platzierung entsteht ein großer Wettbewerbsvorteil. (3)

Im Falle von Black Hat SEO helfen Lücken in den Algorithmen der Suchmaschine dabei, eine höhere Platzierung der Website in der Suchergebnisseite (SERP) zu erhalten. Der Verstoß gegen die Richtlinien wird dabei bewusst herbeigeführt.

Bei Black Hat SEO handelt es sich nicht um illegale oder verbotene Methoden. Die Vorgaben der Suchmaschinen sind lediglich Richtlinien, keine gesetzlichen Regelungen. Daher können diese Methoden tatsächlich frei eingesetzt werden. Werden die Methoden vom Crawler nicht erkannt, so kann sich das Ranking der Website damit stark verbessern. (2)

Wie funktioniert Black Hat SEO?

Die Suchmaschinenoptimierung hat zum Ziel, das Ranking der eigenen Website zu verbessern. So wird ein höheres Page-Ranking und mehr Traffic auf die eigene Website erzeugt.

Um ein schnelles Ergebnis im Ranking zu erhalten, übertreibt Black Hat SEO die Maßnahmen für eine bessere Platzierung. Dabei haben sich verschiedene Techniken in der Onpage- und Offpage-Optimierung durchgesetzt.

Zu den wichtigsten Handlungen zählen dabei, Links von außen auf die eigene Website zu erhalten und die Keyword-Dichte im Text zu erhöhen. Eine hohe Keyword-Dichte und eine hohe Anzahl an Verlinkungen werden von Google als Empfehlung aufgefasst und als positiv bewertet.

Durch hochwertigen Content, der die User begeistert, können die Maßnahmen auch auf natürlichem Weg erreicht werden. Die Zeitspanne ist allerdings länger. Black Hat SEO bedient sich anderer, weniger aufwändiger Taktiken, um zum gleichen Ergebnis zu kommen.

Google geht heute gegen diese Methoden mit Bestrafung vor. Ein Großteil der Betreiber von Black Hat SEO rechnet jedoch mit einem Abstrafen der Website. Daher generiert der Black Hat SEO-Betreiber mehr Websites mit ähnlichem Inhalt. Wird von Google ein Teil dieser Seiten abgestraft, so bleibt noch ein gewisser Anteil bestehen. So können schnell gute Ergebnisse generiert werden. (2, 3)

Welche Black Hat SEO Techniken gibt es?

Es gibt unterschiedliche Vorgehensweisen, um Black Hat SEO zu betreiben. In den folgenden Absätzen findest du die gängigsten Methoden. Unterschieden wird dabei zwischen den Onpage-Methoden und der Offpage-Optimierung. Dabei beschäftigen sich Onpage-Methoden mit Content und Keyword-Dichte und umfasst folgende Techniken:

  • Cloaking
  • Keyword-Stuffing
  • Article Spinning
  • Hidden Content

Die Offpage-Optimierung dient in erster Linie dem Backlink-Building und wird mit folgenden Methoden umgesetzt:

  • Expired Domains
  • Link-Kauf
  • Linkfarming
  • Privat Blog Network (PBN)
  • Doorway Pages

Die angeführten Methoden werden von Google mittlerweile mehr oder weniger schnell erkannt und abgestraft.

Cloaking

Im Falle des Cloaking werden zwei unterschiedliche Websites mit der gleichen URL generiert. Eine optimierte Website dient dem Ranking und wird dem Suchmaschinen-Roboter bzw. Crawler gezeigt. Dabei unterscheidet ein Skript, ob es sich beim Website-Besucher um einen Suchmaschinen-Roboter oder einen echten Nutzer handelt. Die Cloaking Seite zeichnet sich durch lange Texte und SEO-Optimierung aus.

Im Falle des Cloaking werden zwei unterschiedliche Websites mit der gleichen URL generiert.

Die Website, die der echte Nutzer zu Gesicht bekommt, enthält eine höhere Anzahl an Videos und Bildern und ist aufwändiger gestaltet. Doch warum benötigt der Website-Betreiber zwei Websites? Der Crawler erkennt multimediale Elemente nicht und bezieht diese somit nicht in die Wertung mit ein. Geachtet wird verstärkt auf Text, Inhalt und Keyword-Dichte. Durch die SEO-Optimierung der vorgelegten Seite werden die Richtlinien erfüllt und das Ranking erhöht. (4)

Keyword-Stuffing und Article Spinning

Beim Keyword-Stuffing handelt es sich um eine Überoptimierung der Keyword-Dichte. Keywords sind wichtig für das Ranking und sollen in einer gewissen Dichte im Text enthalten sein. Im Falle des Keyword-Stuffing werden möglichst viele Keywords auf eine Seite gepackt, um für Google relevant zu wirken. Google findet durch Updates diese Websites recht schnell und mahnt diese Seiten ab.

Beim Article Spinning wandeln automatisierte Programme vorhandene Texte so ab, dass neue Inhalte entstehen. Die Massenproduktion führt dabei jedoch zu einer minderwertigen Qualität. (3)

Hidden Content

Da Websites mit hoher Keyword-Dichte und vielen Links für den Nutzer schwer lesbar sind, versuchen Website-Betreiber Texte oder auch Links unsichtbar zu machen. Relevante Keywords werden in weißer Schrift auf weißem Hintergrund platziert oder in der Schriftgröße Null definiert. Der Suchmaschine wird dadurch Themenrelevanz vorgespielt. Gleichzeitig wird dem Nutzer kein Übermaß an Keywords gezeigt.

Hidden Content bedeutet, dass Links und Texte unsichtbar gemacht werden.

Auch Links werden versteckt, indem zum Beispiel nur ein Bindestrich verlinkt ist. Erkennt Google diese Textpassagen oder Links, so werden diese ebenfalls als Manipulationsversuch gewertet. (5)

Expired Domains

Backlinks sind auf natürlichem Wege schwer zu generieren. Der Fokus der Offpage-Optimierung liegt daher im schnellen Link-Building. Bei Expired Domains handelt es sich um Domains, deren Laufzeit nicht verlängert wurde. Sie verfügen jedoch über Backlinks und Domain Trust. Expired Domains können neu gekauft und darauf eingehende Links genutzt werden. Dies führt zu einer Steigerung der Vertrauenswürdigkeit bei der link gebenden Seite.

Link-Kauf und Linkfarming

Beim Link-Kauf handelt es sich um eine Steigerung des Ansehens durch den Kauf von Verlinkungen anderer Websites. Da Google auf natürliches Link-Building aufgrund von hochwertigem Content und aktuellen Inhalten großen Wert legt, handelt es sich auch hier um eine nicht erwünschte Methode.

Beim Link-Kauf handelt es sich um den Kauf von Verlinkungen anderer Websites.

Da jedoch nur ein kleiner Teil an Backlinks auf natürlichem Wege zu Stande kommt, helfen viele Website-Betreiber nach. Wer sich um Möglichkeiten zur Verlinkungen umsieht erkennt, dass auch Blogger häufig Geld für die Veröffentlichung von hochwertigem Content verlangen. Daher ist der Kauf von Backlinks eine übliche Methode im Linkaufbau.

Im Gegensatz dazu werden beim Linkfarming eigene Websites erstellt, die kaum Content enthalten, aber viele Links zu externen Seiten. Die Website wird dabei nur zum Zweck des Verlinkens eingerichtet und bietet sonst keinen Mehrwert. (6)

Private Blog Networking (PBN)

Bei Private Blog Networking handelt es sich um den Aufbau eines eigenen Blognetzwerks. Die Blogs behandeln unterschiedliche Themen. Innerhalb dieser werden Verlinkungen aufgebaut.

Da Google Links von einem Blog höher wertet als Links von anderen Seiten, wird beim Private Blog Networking ein eigenes Blognetzwerks mit unterschiedlichen Themen aufgebaut. (Bildquelle: Geralt/ pixabay)

Da Google Links von einem Blog höher wertet als Links von anderen Seiten, handelt es sich hierbei um eine häufig genutzte Black Hat SEO Methode. Die Verlinkungen können auch über sogenannte Satelliten-Domains erzielt werden.

Doorway Pages

Hierbei handelt es sich um Seiten, die für die Suchmaschine optimiert wurden, für den Nutzer allerdings nicht sichtbar sind. Die sogenannten „Brückenseiten“ werden mit relevanten Keywords und Links gefüllt. Der Sinn besteht darin, zur eigentlichen Website weiterzuleiten. Der User bekommt sie nie zu Gesicht, da sie als Zwischenseiten dienen.(7)

Er wird zur eigentlichen Seite geleitet, in Folge werden mehr Links generiert. Alternativ können Verlinkungen mit wenig Aufwand in Internetforen, auf Blogs oder Medienseiten generiert werden. (7)

Die vorgestellten Techniken zählen zu den bekannten Black Hat SEO Methoden. Da Google seine Techniken zur Spamerkennung stark verbessert hat, ist die Anwendung der oben genannten Methoden mittlerweile schwierig und ein langfristig gutes Ranking mit Black Hat SEO kaum zu erzielen.

Welche Vor- und Nachteile bietet Black Hat SEO?

Auch wenn Black Hat SEO zu den nicht erwünschten Methoden in der Suchmaschinenoptimierung zählt, so bietet es doch einige Vorteile. Genützt wird dabei die Zeitspanne, die Google benötigt, um unlautere Methoden zu erkennen.

Vorteile:

  • Viele Links in kurzer Zeit
  • Schnell ein höheres Ranking der Website
  • Suchmaschinen benötigen Zeit, um Black Hat SEO zu erkennen

Nachteile:

  • Updates helfen Google Black Hat SEO schneller zu erkennen
  • Abmahnungen, Strafen und Verbannung aus dem Google Index
  • Finanzieller Schaden meist größer als Nutzen

Zu den Vorteilen von Black Hat SEO zählt, dass die Website-Betreiber in kurzer Zeit eine hohe Link-Popularität bekommen. Da die Spam-Erkennung durch Google etwas Zeit in Anspruch nimmt, nutzen viele Webmaster genau diese Zeitspanne. Die Folge ist allerdings eine Abstrafung durch Google oder eine Verbannung aus dem Google Index.

Zu den Nachteilen zählt, dass Suchmaschinen heute die angewandten Techniken weitaus schneller erkennen als früher. Durch das Panda- und Penguin-Update werden Link-Spamming und kopierter Content schneller erkannt. Der finanzielle Schaden bei einer Abstrafung ist demnach meist größer als der kurzfristig erzielte Nutzen. Der größte Nachteil von Black Hat SEO ist tatsächlich die Abstrafung der Website-Betreiber.

Website-Betreiber, die Black Hat SEO Techniken anwenden, rechnen im Normalfall mit einer Strafe und planen diese gezielt ein. Da Google eine gewisse Anzahl an Websites abstraft, erstellen die Betreiber meist mehrere Seiten mit ähnlichem Inhalt. Dadurch erhöht sich die Chance, dass eine oder mehrere Seiten nicht abgestraft werden. (8)

Welche Konsequenzen gibt es für Black Hat SEO?

Google versucht den Methoden des Black Hat SEO durch Maßnahmen wie Updates seiner Algorithmen entgegenzuwirken. Verstößt eine Website mehrfach gegen die Richtlinien, so wird dies bestraft. Daher bleibt eine Verbesserung des Rankings mit diesen Techniken meist nur für kurze Zeit bestehen. (2)
Zu den verwendeten Updates von Google zählen das Panda- und das Penguin-Update.

  • Panda-Update: Das Panda-Update umfasst Algorithmen, die auf das Erkennen von kopiertem oder doppeltem Content spezialisiert sind. Dieses Update stammt aus dem Jahr 2011 und richtet sich gegen Webseiten mit wenigen Inhalten, mit dem Ziel Seiten mit hochwertigem Inhalt besser zu werten. Content-Farmen wurden heruntergestuft. (8)
  • Penguin-Update: Das Penguin-Update ist der Nachfolger von Panda und baut den Algorithmus zur Bekämpfung von Webspam weiter aus. Das Penguin-Update wurde erstmals 2012 durchgeführt und richtet sich vor allem gegen Keyword-Stuffing und unnatürliche Linkmuster, die als ausschlaggebend für Web-Spam gesehen werden. Damit wird gegen Websites vorgegangen, die Link-Spamming betreiben. (9)

Die Bestrafungen werden von Google als „Penalty“ bezeichnet. Eine Rückstufung im Ranking um bis zu 30 Plätze bis hin zu einer Verbannung aus dem Index sind möglich. In diesen Fällen ist es schwierig, wieder eine top Platzierung zu erreichen. Das ursprüngliche Ziel wird somit weit verfehlt. (10)

Google entwickelt seinen Algorithmus ständig weiter. Mittlerweile wird aus einer langen Aufenthaltsdauer der User auf einer Website geschlossen, dass der Inhalt hohe Relevanz aufweist. Verlässt ein Nutzer eine Website sehr schnell, so wertet Google die Seite als nicht relevant für das eingegebene Keyword. Die Seite wird als schlecht bewertet und erhält eine schlechte Platzierung und das ganz ohne Black Hat SEO Methoden.

Welche Alternativen zu Black Hat SEO gibt es?

Durch die Auflagen und Vorschriften der Google Webmaster Richtlinien ist es schwer, vollständig frei von Verstößen zu agieren. Jeder Ansatz eines unnatürlichen Linkaufbaus stellt bereits ein Hintergehen von White Hat SEO dar.
Um dem Betreiber der Website etwas Spielraum zu geben, hat Google Abstufungen im Grad des Verstoßes getroffen. Unterschieden wird daher zwischen White Hat SEO, Grey Hat SEO und Black Hat SEO. Im Folgenden wollen wir dir noch White Hat SEO und Grey Hat SEO vorstellen:

White Hat SEO

Darunter werden jene Methoden verstanden, die den Google Webmaster Richtlinien entsprechen. Dabei geht es um eine solide Onpage-Optimierung. Sie machen es der Suchmaschine einfach, den Inhalt zu finden. Die Inhalte sind dabei so gut, dass sie natürliche Links anziehen. Es handelt sich um den geeigneten Weg, um hochwertige Websites zu generieren, die auch in ein paar Jahren noch zu finden sind.

White Hat SEO umfasst jene Methoden, die den Google Webmaster Richtlinien entsprechen.

Dabei wird auf Inhalte gesetzt, die für den User interessanten und hilfreichen Content liefern. Zu den Techniken zählen Social Media Optimization und gute Inhalte. Es geht darum, freiwillig gesetzte Links zu erzeugen. Die Optimierung ist nicht als solche erkennbar und sieht natürlich aus. (11)

Ist man ganz genau, so ist jeder künstlich gesetzt Link zur Verbesserung des Rankings kein White Hat SEO mehr.

Grey Hat SEO

Die SEO Methoden bewegen sich auf einem schmalen Grat. Jeder Linkaufbau wird gewertet und kann abgestraft werden. Es ist schwierig, hier eine weiße Weste zu behalten. Daher sind die meisten SEOs im Grey Hat Bereich angesiedelt. Die Grenze zum Black Hat SEO soll dabei jedoch nicht überschritten werden.

Wer einer Strafe durch Google entgehen möchte, sollte auf Alternativen setzen. Während White Hat SEO den Google Webmaster Richtlinien entspricht, handelt es sich bei Grey Hat SEO um jenen Spielraum, der nicht Guidelinekonform ist, aber auch keinen Regelverstoß darstellt. (Bildquelle: Succo/ pixabay)

Grey Hat SEO ist somit jener Spielraum, der weder vollkommen Guidelinekonform ist, noch einen gänzlichen Verstoß gegen die Richtlinien darstellt. Viele SEO-Websites fallen in diesen Bereich. Wer sich in der „Grauzone“ bewegt, setzt auf die noch vorhandene Inkompetenz der Suchmaschine. Da diese ihren Algorithmus laufend ändern und verbessern, ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, bis aus Grey Hat SEO ein Black Hat SEO wird. (11)

Fazit

Bei Black Hat SEO Methoden handelt es sich um jene Techniken der Suchmaschinenoptimierung, die nicht den Richtlinien der Suchmaschinen entsprechen. Die Maßnahmen von Black Hat SEO können kurzfristig eine höhere Platzierung in den SERPs erzielen, sie werden aber früher oder später von Google erkannt und abgestraft. Google hilft sich dabei durch Updates seiner Algorithmen, wie dem Penguin- oder Panda-Update.

Nachhaltiger ist es, sich mit White Hat SEO zu beschäftigen. Aufgrund der Vielzahl an Richtlinien ist es allerdings schwer, immer im optimalen Bereich zu bleiben und die Guidelines zu erfüllen. Es gibt daher einen gewissen Spielraum, das sogenannte Grey Hat SEO. Hier werden die Guidelines zwar überschritten, jedoch in einem Ausmaß, der keinen gänzlichen Verstoß der Richtlinien darstellt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://static.googleusercontent.com/media/guidelines.raterhub.com/de//searchqualityevaluatorguidelines.pdf

[2] https://www.searchmetrics.com/de/glossar/webmaster-richtlinien/

[3] https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/suchmaschinenmarketing/so-funktioniert-black-hat-seo/

[4] https://www.searchenginejournal.com/seo-cloaking/7596/

[5] https://seologic.com/faq/hidden-text

[6] https://moz.com/ugc/do-you-have-a-link-network-and-not-know-it

[7] https://www.netzmarketing.ch/gratis-ratgeber/onpage-seo/geheimnis-doorway-pages-cloaking

[8] https://de.ryte.com/wiki/Panda_Update

[9] https://www.seo-trainee.de/google-penguin-update-was-man-wissen-sollte/

[10] https://www.searchenginejournal.com/the-complete-list-of-google-penalties-and-how-to-recover/201510/

[11] https://www.seo-united.de/blog/seo/black-hat-vs-white-hat-seo.htm

Bildquelle: Jefferson Santos / unsplash

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