Zuletzt aktualisiert: September 22, 2021

Im Zeitalter der Digitalisierung hat auch das Marketing eine neue Rolle eingenommen. Vor allem die Suchmaschinenoptimierung hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Wenn du dich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung beschäftigt hast, bist du bestimmt schon auf den Begriff “PageRank” gestoßen. Aber was ist der PageRank eigentlich und wie funktioniert er?

In unserem Beitrag zum PageRank 2021 erhältst du alle wichtigen Informationen zu diesem Thema. Wir erklären dir, worauf es beim PageRank ankommt und welche Rolle er heute noch spielt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der PageRank ist eine Kennzahl für die Suchmaschinenoptimierung. Er ist ein Algorithmus von Google. Der PageRank bezeichnet ein Verfahren, das die Bewertung von Webseiten anhand ihrer eingehenden Verlinkungen ermöglicht.
  • Früher wurden alle Webseiten mit einem PageRank von 0 bis 10 bewertet, wobei null der schlechteste und zehn der beste Wert war. Außerdem konnte man den PageRank jeder Seite in der Toolbar sehen. Dies ist jedoch seit 2016 nicht mehr möglich.
  • Der PageRank hat keine große Bedeutung mehr, da heutzutage viele andere Faktoren, wie beispielsweise der Inhalt und die technische Performance, großen Einfluss auf die Relevanz einer Webseite haben.

Glossareintrag: Der Begriff PageRank im Detail erklärt

Damit du umfassend informiert bist, haben wir für dich nachfolgend die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um das Thema PageRank aufgegriffen. So weißt du, worauf es ankommt und bist Experte, wenn es um den PageRank Algorithmus geht.

Was ist der PageRank?

Der PageRank ist ein Algorithmus von Google. Dieser Algorithmus analysiert und bewertet auf Basis ihrer eingehenden Verlinkungen. Beim PageRank handelt es sich somit um einen sogenannten Off-Page-Faktor. Das heisst, dass der PageRank ein externer Faktor einer Webseite. (3)

Der PageRank Algorithmus wurde von den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin entwickelt. Er diente als Basis der ersten Google-Suche. (Bildquelle: 377053 / pixabay)

Die Bezeichnung “PageRank” stammt von Larry Page. Zusammen mit Sergei Brin entwickelte er 1997 an der Standford University die Method for node ranking in a linked database. Diese ließen sie patentieren. Page und Brin gründeten 1998 Google. Der PageRank war also die erste Basis für die Google-Suche.

Wie funktioniert der PageRank?

Zweck des PageRank ist es, die relative Bedeutung einer Webseite in einem Netzwerk zu bestimmen. Der PageRank war lange Zeit das wichtigste Bewertungskriterium, nach dem Google Suchergebnisse ausgespielt werden.

Früher wurde jede Website mit einem PageRank zwischen 0 und 10 bewertet, wobei 10 der beste und 0 der schlechteste Wert war. Seiten mit einem PageRank-Wert von 0 sind entweder neue Seiten oder wurden aufgrund von Verstößen von Google abgewertet.

Der PageRank wird ermittelt, indem überprüft wird, wie viele Links auf eine bestimmte Zielweite verweisen. Er orientiert sich also am Prinzip der Linkpopularität. Im Gegensatz zur Linkpopularität spielt beim PageRank jedoch nicht nur die Anzahl der eingehenden Links eine Rolle. Auch die Bedeutsamkeit der verlinkenden Seite wird beachtet.

Wie kalkuliert man den PageRank?

Der PageRank wird für alle einzelnen Seiten berechnet, nicht für das komplette Web-Angebot.

Den PageRank einer Seite kannst du selber berechnen. (1)Die Formel zur Berechnung lautet wie folgt:

PR(A) = (1-d) + d * (PR(T1) / C(T1) + … + PR(Tn) / C(Tn))

Erläuterung:

  • PR(A): PageRank einer Seite A
  • PR(Ti) bis PR(Tn): PageRank der Seiten Ti bis Tn, die auf Seite A verlinken
  • C(Ti) bis C(Tn): Anzahl der Links auf der jeweiligen Seite
  • d: Dämpfungsfaktor (damping factor)

Was ist der Damping Factor?

Der damping factor (deutsch: Dämpfungsfaktor) ist ein entscheidender Faktor der Berechnung des PageRanks. Dieser Faktor beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass ein zufälliger Internet-Surfer, der Random Surfer, beim Surfen im Web weiterhin auf Links klickt. Diese Wahrscheinlichkeit wird dabei mit jedem Klick geringer.

Der Random Surfer ist also auf einer Seite im Netz und gelangt durch Links auf weitere Seiten. Dies geschieht jedoch nicht unendlich lang, da der Random Surfer seine Reise im Netz irgendwann beendet. Das wird in der Formel über den Dämpfungsfaktor d berücksichtigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass er auf einer ersten Seite auf einen Link klickt ist also relativ hoch, wird aber mit jedem weiteren Klick geringer.

Diesem sogenannten Random Surfer Modell steht das Reasonable Surfer Modell gegenüber. Das Random Surfer Modell gilt als veraltet. Heutzutage beeinflussen viele andere Faktoren, wie beispielsweise die inhaltliche Relevanz des oder Position des Links, das Verhalten des Nutzers. Daher spricht man in diesem Fall vom sogenannten Reasonable Surfer.

Welche Arten des PageRank gibt es?

Google unterscheidet beim PageRank zwischen dem öffentlichen und internen PageRank. Der interne PageRank ist aber nur für Google sichtbar und wird laut Aussagen des Unternehmens regelmäßig aktualisiert. Der öffentliche PageRank wurde nur selten aktualisiert.

Google veröffentlichte im Jahr 2000 die PageRanks von allen Webseiten. Dies geschah mittels einer Toolbar im internet Explorer. Diese Toolbar wurde allerdings im Jahr 2016 abgeschafft. Somit kann man sich den PageRank öffentlich nicht mehr anzeigen lassen.

Was ist die PageRank Weitergabe?

Eine Webseite mit einer hohen Bewertung kann ihren PageRank an Webseiten weitergeben, auf die die per Backlink verweist. Dieser Wert wird jedoch verringert, je mehr weitere Links sich noch auf der Seite befinden.

Ist der PageRank verlässlich?

Der Patrick Algorithmus bewertet die Seiten auf Basis ihrer eingehenden Verlinkungen. Andere wichtige Faktoren, wie beispielsweise der Inhalt, wurden hierbei nicht beachtet. Außerdem war es lange Zeit möglich, sich links zu kaufen, und somit besser zu ranken.

Welche Bedeutung hat der PageRank für Seo?

Laut Google spielt der PageRank heutzutage nur noch eine untergeordnete Rolle. (4)Der Pagelink wurde eingeführt, um die Qualität einer Website automatisch messen zu können. Früher wurde das ganze händisch gemacht, jedoch hat man erkannt, dass die Größe und Anzahl an Webseiten im Internet exponentiell steigt. (2)

Deswegen hat man sich die Frage gestellt, wie man die Qualität der Seiten automatisch messen kann. Mit dieser Frage beschäftigen sich die Suchmaschinen heute noch. Heutzutage sind es lediglich mehrere und andere Faktoren, die beim bewerten von Webseiten beachtet werden. (2)

Fazit

Der PageRank Algorithmus ist also ein Verfahren von Google, um die Qualität von Webseiten anhand ihrer eingehenden Links und zu messen. Früher wurden alle Webseiten mit einem Wert zwischen null und zehn bewertet, wobei zehn der beste und null der schlechteste Wert ist. Man unterscheidet zwischen einem internen und einem öffentlichen PageRank. Der interne PageRank kann nur von Google eingesehen werden.

Der öffentliche Patrick wurde ab dem Jahr 2000 in der Toolbar angezeigt. Seit 2016 kann man sich den PageRank einer Webseite jedoch nicht mehr öffentlich anzeigen lassen. Der PageRank einer Webseite kann ganz einfach mit der Formel berechnet werden. Der PageRank spielt heutzutage jedoch nur noch eine untergeordnete Rolle, da es nun viele andere Faktoren gibt, die die Relevanz einer Webseite beeinflussen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.websiteboosting.com/magazin/44/berechnen-sie-ihren-pagerank-doch-selbst.html

[2] https://www.ithelps-digital.com/de/blog/suchmaschinenoptimierung/google-ranking-faktoren

[3] https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-pagerank

[4] https://www.lichtflut-medien.de/blog/pagerank/

Bildquelle: Myriam Jessier / unsplash

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