Zuletzt aktualisiert: September 22, 2021

Websites und ihre Kommunikationstools entwickeln sich immer mehr weiter. Einer dieser neuen Innovationen ist der RSS Feed. Mithilfe eines RSS Feeds können Informationen kompakt versendet sowie erhalten werden und bringen dabei sowohl dem Abonnenten als auch dem Webmaster zahlreiche Vorteile.

In diesem Beitrag erklären wir dir alles rund um das Thema RSS Feeds und klären dich über die wichtigsten Fragen und Fakten auf. Nach dem Lesen bist du auf dem neuesten Stand und kannst die Vorteile eines RSS Feeds, ganz gleich ob als Abonnent oder Webanbieter, genießen.

Das Wichtigste in Kürze

  • RSS stet für Really Simple Syndiaction, was nichts anderes als “wirklich einfache Verbreitung” bedeutet. Mithilfe dieses Tools kannst du Informationen einfach versenden und empfangen und bietet sowohl dem User als auch dem Webmaster zahlreiche Vorteile.
  • User erhalten bei einem RSS Feed die neuesten Beiträge ohne dafür die einzelnen Websites separat und direkt aufrufen zu müssen. Der Webmaster hingegen kann seine Neuigkeit bequem und unkompliziert an seine Adressaten versenden ohne diese laufend aktualisieren zu müssen.
  • Du kannst einen RSS Feed entweder per dynamischen Link als Lesezeichen hinzufügen, ihn bequem per E-mail erhalten oder einfach durch eine Software empfangen. Außerdem kannst du die Beiträge des RSS Feeds auch als Podcast empfangen und kannst dir die Artikel bequem und jederzeit anhören.

Glossareintrag: Der Begriff RSS Feed im Detail erklärt

Im folgenden Abschnitt haben wir dir die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema RSS Feed herausgesucht und hier für dich ausführlich beantwortet.

Was ist ein RSS Feed?

Der Begriff RSS steht dabei für “Really Simple Syndication”, was auf deutsch nichts anderes bedeutet als “wirklich einfach Verwendung”. Mithilfe eines RSS Feeds kannst du Inhalte aus dem Internet anzeigen. Der RSS Feed muss von einem User auf der Website abonniert werden, um die aktuellsten Neuigkeiten und Beiträge zu erhalten. Dies kann er dann entweder per E-Mail erfolgen oder durch einen “RSS-Reader”.(1)

Mithilfe eines RSS Feeds erhältst du laufend die aktuellsten Beiträge von deinen abonnierten Websites. Dadurch musst du diese nicht mehr direkt und einzeln aufsuchen, um auf dem Laufenden zu bleiben. (Bildquelle: geralt / Pixabay)

Der User erhält die Informationen von den verschiedensten Websites kompakt während der Webmaster auf einfache Art und Weise seine Newsletter versenden kann. Durch den RSS Feed werden die Abonnenten automatisch aktualisiert, sodass der Webmaster selbst sich um nichts kümmern muss.

RSS Feeds werden meist von Websites angeboten, die auf einer regelmäßigen, meist täglichen Basis, viele Artikel oder Beiträge veröffentlichen. Somit dienen sie als eine Form “Nachrichtenticker”.

Für den RSS Feed benötigst du eine RSS-Datei, welche du im Quelltext hinterlegen musst. Anschließend schreibst du unter dem Begriff “item” jeweils ein Artikel oder Beitrag, der dann im Feed übermittelt wird.

Wie funktioniert ein RSS Feed?

Der Webmaster stellt seine Inhalte oder Beiträge durch RSS zur Verfügung und sendet diese mithilfe eines dynamischen Links an seine Adressaten. Der User kann nun den RSS Feed direkt in seinem Internetbrowser abrufen oder über einen RRS Reader, wie Outlook, zugeschickt bekommen.
Du kannst einen RSS Feed auch als Podcast abonnieren. Dadurch kannst du dir die Beiträge deiner Lieblingswebsites bequem und unkompliziert einfach anhören.

Mithilfe des dynamischen Links werden die Inhalte und aktuellsten Beiträge regelmäßig und automatisch aktualisiert. Dabei fragt die Software des RSS Readers regelmäßig bei der Website des RSS-Anbieters nach, ob neue Beiträge vorhanden sind. Wenn das der Fall ist, wird der RSS-Feed auf deinem Laptop oder Computer ebenfalls aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Außerdem kannst du seit neuestem auf Podcast abonnieren, wodurch du mithilfe von Audio-Playern wie iTunes oder Winamp dir die neuesten Beiträge und Podcast ganz gemütlich anhören kannst, um über die neuesten Themen informiert zu werden. Sollten bestimmte Programme über keine RSS-Funktion verfügen, so kannst du sogenannte Add-ons bzw. Erweiterungsprogramme nachinstallierten.

Solltest du eine Vielzahl an RSS-Feeds abonniert haben, so eigenen sich bestimmte Feedreader. Diese sind besonders geeignet für eine Verwaltung von einer hohen Anzahl an RSS-Feeds und können mithilfe von Onlinediensten wie Google Reader von mehreren Geräten zugegriffen werden. Dadurch kannst du von all deinen Geräten auf die Beiträge deines RSS Feeds zugreifen und kannst gleichzeitig den Überblick behalten.

Wo finde ich einen passenden RSS Feed?

Heutzutage bieten die verschiedensten Websites bereits einen RSS Feed an. Ganz gleich, ob Fachmagazine, Verbände oder große Marken. Die meisten Unternehmen bieten Inhalte an, die regelmäßig meist täglich upgedated werden, um dadurch einen Mehrwert für den Konsumenten zu erzielen. Manche Websites bieten auch RSS-Feeds für bestimmten Rubriken und Themen an. Dadurch kannst du die auch wirklich für dich relevanten Themen abonnieren.

Es gibt jedoch auch eigene Portale und Tools mit welchen du geeignete RSS Feed ausfindig machen kannst. Wir haben dir hier die zwei Websites dazu aufgelistet, welche deutschsprachige RSS Feeds aufspüren und dir auflisten:

  • rss-verzeichnis.de
  • rss-nachrichten.de

Somit kannst du die für dich wichtigsten RSS Feeds bequem und unkompliziert heraussuchen und wirst über die neuesten Trends und News informiert ohne, dass du dich bei den Websites direkt und einzeln aufrufen musst.

Welche rechtliche Rahmenbedingungen sollte ich bei einem RSS Feed beachten?

Grundsätzlich handelt es sich bei einem RSS Feed um eine elektronische Verbreitung von Informationen und Inhalten und fällt somit in das Urheberrecht.
In der Regel sind Titel und Ausschnitte eines jeden Artikels urheberrechtlich geschützt.(3)

Dabei muss also der Urheber seine Zustimmung zur Verbreitung des Artikels erteilt haben, sodass dieser in Folge verbreitet und genutzt werden kann. Für eine korrekte Weiterverwendung von fremden Artikeln musst du also der Schöpfer genannt bzw. die Quelle angegeben werden.(4)

Welche Vor- und Nachteile hat ein RSS Feed?

Das Erstellen eines RSS Feeds zeichnet sich vor allem durch seinen einfachen Aufbau aus, vor allem in Hinsicht auf Design und Layout. Der Webmaster kann jedoch die wahre Anzahl seiner Leser nur schätzen und muss immer beachten, dass RSS Feed für den Großteil der Internetsurfer unbekannt ist.(5)
Ein RSS Feed hat sowohl für den User als auch für den Webmaster viele Vorteile.

Damit du einen schnellen Überblick bekommst, haben wir dir hier noch eine Auflistung mit den jeweiligen Vor- sowie Nachteile (6) für den User sowie für den Webmaster.

  • User: erhält alle Informationen verschiedenster Website kompakt, kein direktes und einzelnes nachsehen auf der Website mehr erforderlich Gefahr, dass diese Website als einzige Informationsquelle herangezogen wird
  • Webmaster: keine Bestandspflege der Adressaten mehr, mithilfe eines RSS Readers können jegliche Änderungen der Website verfolgt werden Anzahl der Nutzer unbekannt, die Funktion des RSS Feeds sind sehr unbekannt

Für den User hingegen bringt ein RSS-Feed eine Zeitersparnis mit sich. Als User musst du die Website nicht mehr einzeln und direkt aufrufen, sondern du erhältst all deine Informationen von jeglichen Websites gebündelt und kompakt. Außerdem bieten viele Anbieter statt den kompletten Artikel auch eine Zusammenfassung im RSS-Feed an und eignen sich somit ideal für alle, die ausschließlich an den Kernaussagen des Artikels interessiert sind.

Jedoch können RSS Feeds die Meinung des Users langfristig beeinflussen. Wenn der RSS Feed nur noch als einzige Informationsquelle herangezogen die Betrachtung verhindert werden.

Wie kann ich einen RSS Feed einrichten?

Viele Websites bieten eine RSS Feed-Funktion an. Du kannst einen RSS Feed entweder als Software installieren oder auch über zahlreiche Websites, wie etwa WordPress oder Outlook.

Der RSS Feed befindet sich meist oben rechts der Website und wird durch dieses Logo gekennzeichnet. (Bildquelle: Clker-Free-Vector-Images / Pixabay)

Um einen RSS Feed zu abonnieren, musst du auf das Symbol auf der gewünschten Seite klicken. Dieses befindet sich meist oben rechts der Startseite und ist meist in den Farben blau oder orange. Anschließend hast du drei verschiedene Möglichkeiten, um den RSS Feed zu abonnieren:

  1. Dynamischer Link: Dabei wird ein Link in deinen Lesezeichen angelegt. Da er dynamisch ist, aktualisiert er sich in regelmäßigen Abständen automatisch und zeigt die aktuellsten Beiträge der Seite an.
  2. Outlook: bei dieser Möglichkeit kannst du dir die neuesten Informationen per E-Mail zuschicken lassen. Dabei hast du dann deine RSS Feeds als eignen Posteingang, sodass deine wichtigen E-Mails nicht untergehen.
  3. RSS-Reader: du kannst dir auch einen RSS Reader Programme herunterladen, welche dann auf deinem Rechner programmiert sind. Der Reader schaltet sich bei Start des Gerätes ein und zeigt an auf welchen Websites welche Beiträge neu sind.

Es gibt also verschiedene Möglichkeiten, um einen RSS-Feed einzurichten. Jede dieser drei genannten Varianten sind unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt.

Welche Auswirkungen hat ein RSS Feed auf die Suchmaschinenoptimierung?

Mithilfe eines RSS Feeds werden die neuesten Artikel und Nachrichten schnell und unkompliziert verbreitet. Das eignet sich vor allem für jene Unternehmen, die vielleicht keine eigene Online Marketing Abteilung haben. Durch das Erstellen und Einbinden eines RSS Feeds auf der eigenen Website erzielt man jedoch keine Ranking Vorteile.

Da die Abonnenten ständig die aktuellsten Informationen und News erhalten, so kann ein RSS Feed die Zahl der wiederkehrenden Besucher deiner Website steigern, welches wiederum eine positive Effekt auf die Suchmaschinen-Bewertung deiner Website hat.

Sollte deine Website außerdem täglich neue Inhalte präsentieren, die laufend ergänzt werden, so kann ein RSS Feed auch von Nutzen für die einzelnen Suchmaschinen haben, da die Inhalte schneller im Index der jeweiligen Suchmaschine landen. Wenn deine Website also hauptsächlich auf Nachrichten basiert und täglich neue Beiträge hinzukommen, so kann ein RSS Feed auch hilfreich für die Suchmaschinenoptimierung haben.

Fazit

RSS Feed haben also sowohl für den User als auch für den Webmaster eine Menge Vorteile und können beiden Seiten eine Menge Zeit ersparen und Alltag somit einfacher gestalten. Websiteanbieter müssen sich nicht mehr um die Bestandspflege ihrer Adressaten kümmern und der User erhält seine Informationen gebündelt ohne, dass er die Websites selbst aufrufen muss.

Einen RSS Feed kann man in wenigen Minuten entweder per dynamischen Link, Outlook oder auch durch ein eigenes RSS Feed Reader Programm abonnieren. Alle drei Möglichkeiten bieten dem User die aktuellsten Beiträge ihrer abonnierten Website an, ohne dass diese einzeln und direkt aufgerufen werden müssen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://books.google.at/books?id=Xbq_EAst3xUC&pg=PA9&dq=RSS+Feed+definition&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjno76evZ3sAhXmtYsKHWUmBfkQ6AEwAXoECAUQAg#v=onepage&q=RSS%20Feed%20definition&f=false

[2] https://books.google.at/books?id=DjeQbDuoS4wC&pg=PA577&dq=RSS+Feed+definition&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjno76evZ3sAhXmtYsKHWUmBfkQ6AEwAHoECAMQAg#v=onepage&q=RSS%20Feed%20definition&f=false

[3] https://books.google.at/books?id=orB3DwAAQBAJ&pg=RA2-PA12&dq=RSS+Feed+urheberrecht&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiq2tCBvp3sAhUspIsKHUTiAzAQ6AEwAHoECAYQAg#v=onepage&q=RSS%20Feed%20urheberrecht&f=false

[4] https://books.google.at/books?id=wsQyDQAAQBAJ&pg=PA138&dq=RSS+Feed+Vorteile&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjh3rTGvp3sAhXJwosKHX6KCSUQ6AEwAHoECAQQAg#v=onepage&q=RSS%20Feed%20vorteile&f=false

[5] https://books.google.at/books?id=FzsPUguhsk8C&pg=PP231&dq=RSS+Feed+Vorteile&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwi5x77Av53sAhUulIsKHaniAMwQ6AEwAXoECAEQAg#v=onepage&q=RSS%20Feed%20Vorteile&f=false

[6] https://books.google.at/books?id=iyTRDwAAQBAJ&pg=PA149&dq=RSS+Feed+Nachteile&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwihnrXnv53sAhWrtYsKHa5OAjsQ6AEwAHoECAYQAg#v=onepage&q=RSS%20Feed%20Nachteile&f=false

Bildquelle: Alejandra Cifre González / unsplash

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